Farbe & Persönlicher Stil
Saisonale Farbanalyse: So findest du die Farben, die dir stehen
Die richtigen Farben lassen dich ausgeruht und teuer wirken, ganz ohne Aufwand. So funktioniert die saisonale Farbanalyse, und so testest du deine zu Hause, ohne eine Beraterin zu bezahlen.

Du hast es schon einmal gespürt: zwei Oberteile in fast demselben Schnitt, aber das eine lässt deine Haut strahlen und wach wirken, während das andere dich müde aussehen lässt. Das ist Farbanalyse am Werk. Sie ist der Grund, warum eine Farbe, die deiner Freundin schmeichelt, dich völlig blass wirken lassen kann.
Die saisonale Farbanalyse ordnet schmeichelhafte Paletten in vier Familien ein, benannt nach den Jahreszeiten, und teilt sie dann weiter in zwölf auf. Du brauchst nicht das ganze System, um davon zu profitieren. Schon wenn du deine Grundlagen richtig triffst (warm oder kühl, hell oder dunkel), verändert sich, wie jedes Outfit wirkt.
Die vier Jahreszeiten, kurz gefasst
Der Rahmen beruht auf drei Eigenschaften der Farbe: Unterton (warm oder kühl), Helligkeit (hell oder dunkel) und Sättigung (weich oder klar). Die vier Jahreszeiten sind der klassische Ausgangspunkt.
- Frühling: warm und klar. Denk an Koralle, warmes Elfenbein, goldenes Grün, Pfirsich.
- Sommer: kühl und weich. Denk an Altrosa, Taubenblau, sanftes Grau, Mauve.
- Herbst: warm und dunkel. Denk an Oliv, Rost, Camel, Senf, Terrakotta.
- Winter: kühl und klar. Denk an reines Weiß, Schwarz, Juwelentöne, ein echtes Rot.
So testest du dich zu Hause
Du brauchst kein Studio, nur Tageslicht und ein ungeschminktes Gesicht. Stell dich ohne Make-up ans Fenster, binde die Haare zurück und halte dir nacheinander verschiedene Farben ans Gesicht.
- Warm gegen kühl: halte goldenen Schmuck an dein Gesicht, dann silbernen. Was deine Haut gesünder wirken lässt, weist auf deinen Unterton hin.
- Hell gegen dunkel: probiere ein blasses Pastell, dann einen satten, dunklen Ton. Der eine bringt deine Züge ins Gleichgewicht, der andere überwältigt sie oder lässt sie verblassen.
- Klar gegen weich: vergleiche eine klare, satte Farbe mit einer gedämpften, vergrauten. Achte darauf, welche deine Augen klarer und deine Haut ebenmäßiger wirken lässt.
Der Spiegeltest
Die schmeichelhafte Farbe hebt dein Gesicht an; Unreinheiten verblassen und deine Augen strahlen. Die falsche zieht Schatten nach unten und lässt dich zum Concealer greifen. Vertraue darauf, was mit deiner Haut passiert, nicht darauf, ob dir die Farbe abstrakt gefällt.
Was sich am Einkaufen ändert
Sobald du deine Jahreszeit kennst, hörst du auf, die Farbe zu kaufen, die am Bügel toll aussah und sich dann mit deinem Gesicht stritt. Du baust dir eine Garderobe aus Tönen auf, die dir alle schmeicheln, was bedeutet, dass sie auch untereinander funktionieren. Das ist die stille Verbindung zwischen Farbanalyse und einer Capsule-Garderobe: eine stimmige Palette ist eine tragbarere.
Nicht sicher, wo du anfangen sollst? Mach unser schnelles Stil-Quiz, um deine Ästhetik zu finden, und nutze dann deine Jahreszeit, um die genauen Töne darin zu wählen.
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Quellen und weiterführende Lektüre
The Lookin Style Desk
Das hauseigene Redaktionsteam von Lookin, das sich mit Garderobenaufbau, Trends und den Ästhetiken beschäftigt, die Menschen wirklich tragen. Wir testen jede Methode an echten Kleiderschränken.

